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Als im Frühjahr 2008 in der uckermärkischen Ackerbürgerstadt Angermünde zur Wahl des neuen Bürgermeisters aufgerufen wird, stehen nur zwei Kandidaten zur Abstimmung. Neben dem Amtsinhaber bewirbt sich auch die Organisatorin der Angermünder Montagsdemonstrationen um den Posten.

Birgit Kühr ist 47 Jahre alt und Facharbeiterin für Eisenbahntransporttechnik.
Seit achtzehn Jahren ist sie arbeitslos.
Nun will sie Bürgermeisterin von Angermünde werden.
“Der Film gefällt mir gut, auch wegen seiner versteckten Ironie hinter dieser – bewusst nicht vollständig erzählten – Geschichte der merk- und denkwürdigen Kandidatur einer Frau, die außer ihren starken Gerechtigkeitsempfinden nur wenig Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt mitbringt.”
Hans-Jörg Rother, Filmpublizist